Shopping Cart
Your Cart is Empty
Quantity:
Subtotal
Taxes
Shipping
Total
There was an error with PayPalClick here to try again
CelebrateThank you for your business!You should be receiving an order confirmation from Paypal shortly.Exit Shopping Cart

Krausestr. 17 Schönebeck 39218 DE

Gräfin und

Graf von Ehrenberg

Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung

120 historische Aufnahmen und 120 neue Fotos von den gleichen Örtlichkeiten in Frohse, Schönebeck, Bad Salzelmen und Grünewalde von Michael (Micky) Hennemann.

Wir bedanken uns bei Michael (Micky) Hennemann, der uns freundlicherweise die Vorher- Nachher-Aufnahmen für die Homepage zur Verfügung gestellt hat. Wir haben in unseren Kommentaren die Original- Beschriftung der Bilder markiert. Wir beginnen unseren Ausflug auf dem Marktplatz von Schönebeck und blicken auf die altehrwürdige Adler-Apotheke. Nach dem Zusammenschluss der Städte Frohse, Schönebeck und Groß-Salze hatten plötzlich 2 Apotheken den gleichen Namen. Und so wurde aus der Adler-Apotheke in Bad Salzelmen die Stadt-Apotheke

Die Adler-Apotheke am Elbbrückenaufgang Ecke Markt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir gehen rechterhand an der Apotheke vorbei und befinden uns an der Ecke Grabenstraße. Dort hatte der Lebensmittel-Großhändler Ulrich eines seiner beiden Geschäfte. Das Zweite befand sich in der Republikstraße.

Geschäft von Kaufmann Ulrich, später Emil Lausmann. Der Straßenname lautet Elbbrückenaufgang.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden uns links in Höhe Grabenstraße und rechterhand vom Polizeipark und blicken zurück auf den Markt, dort wo Oswin Schaller sein zu DDR-Zeiten beliebtes Eisenwarengeschäft hatte

Elbbrückenaufgang. Links das ehemalige Geschäft von Emil und Olga Lausmann, rechts die frühere Adler-Apotheke, die auch zwischenzeitlich ein BHW-Büro war.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Von dem letzten Bild aus gesehen befindet sich rechts der Eingang zum Polizeipark. Der Name entspricht dem großen Gebäude im Hintergrund. In dem vorderen Anbau befand sich früher das Standesamt, später die Kfz-Zulassungsstelle. Hier residierte der Polizist, der die Fahrprüfung abgenommen hat. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir gehen rückwärts zur Elbbrücke und haben einen Blick vom Elbbrückenaufgang in Richtung Markt Schönebeck.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bevor wir auf der Elbbrücke ankommen werfen wir noch einen Blick in den Elbpark. Er ist das übriggebliebene Fleckchen Grün, bevor die Rampe für den Elbbrücken-Neubau von der Fa. Karnbach aufgeschüttet wurde.  Vorn links stand ein Pinkelhäuschen. Wer einmal da drin war, wird sich ein Leben lang daran erinnern. Ich sage nur Ammoniak! Heute muss man hintern Busch.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bis zur Sprengung im April 1945 durch die Wehrmacht hieß die Elbbrücke  'Schaumburg-Brücke'. In dem Häuschen rechts wurde der Brückenzoll kassiert. Früher durch Beamte, später durch einen Automaten. Ab 1952  hieß der Neubau 'Ernst Thälmann-Brücke'.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir haben die Elbe überquert und blicken von der Brücke Richtung Salzstraße in Grünewalde. Allerdings ist diese Gebäude im 2. Weltkrieg zerstört worden. Hier setzten die Amerikaner über, um die Stadt Magdeburg einzukesseln.

Grünewalde. Das Bootshaus Viktoria ist in den letzten Kriegstagen durch Beschuss zerstört worden.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden und jetzt auf der Salzstraße Richtung Plötzky. Wir werden hier unsere Reise nach Grünewalde beenden und wieder umkehren.

Das Ausflugslokal in Grünewalde Brauner Hirsch. Der große Saal war oft der Ort für Großveranstaltungen und Betriebsfeiern. Auch Erich von Dänicken sprach hier mehrfach vor einer großen Anzahl von Zuhörern. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sehen hier ein Gemälde, welches im Heimatmuseum in Bad Salzelmen hängt. Es wird vermutet, dass unten im Bild der Auftraggeber des Gemäldes zu sehen ist. Dann wäre es der Herr Gansauge, der Besitzer vom Großen Kurhaus im königlichen Kurbad von Elmen. Später nannte sich der Ort nach dem Zusammenschluss der Stadt Groß-Salze und dem Dorf Elmen > Salzelmen.

Grünewalde. Blick vom Krähenberg zur Saline in Schönebeck. Damals hatte die Elbe eine Einbuchtung. An der befand sich die Werft vom Schiffsbauer Sonntag.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind von unserem Ausflug nach Grünewalde zurück und sehen das Haus Elbseitig vom Schiffseigner Gustav Schulze in der Müllerstraße.

Blick von der Brücke. Die Elbe bei Hochwasser und bei Niedrigwasser

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hier stand eines der drei ehemaligen Stadttore vom mittelalterlichen Schönebeck. 

Die alte Fähranlegestelle am Elbtor mit dem Blick nach Grünewalde

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Elbe war immer ein Ausflugsziel und etliche Gastwirtschaften luden zum Verweilen ein. Und von denen gab es hier sehr viele... damals

Die Gaststätte am Elbtor Goldener Anker war zu DDR-Zeiten der 'SeniorenTreff  Elbeblick', Hier gab es in gemütlicher Runde den beliebten Tanznachmittag bei Kaffee und Kuchen. Jetzt ist es ein Wohnhaus.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gleich in der Nachbarschaft der Gaststätten am Elbtor gab es eine große Destille und Likörfabrik. Das nenne ich mal kurze Lieferwege.

Elbtor 3. Die Destille Butz ist jetzt ein jetzt Wohnhaus. Leider sind auch der herrlichen Skulpturen auf dem Dach verschwunden.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir verabschieden uns vom Elbtor und schauen einmal in die Müllerstraße rein. Das Fachwerkhaus rechts gehörte dem Reeder und Schiffseigner Ender. Heute ist es die Gaststätte Elbeblick.

Blick in die Müllerstraße. Hinten im Bild befindet sich die  Elbbrücke.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wenn wir auf der Müllerstraße unter der Elbbrücke durch- und weiter gehen, kommen wir zu den sogenannten Wächterhäusern. Diese stehen auf dem 'Elbvorland' und das gehörte einst zu den Umschlagplätzen und Hafenanlagen der Elb-Schifffahrt-Spedition von Oskar Wanckel und den Söhnen Wolfgang und Eberhard.

Die Magazine sind verschwunden und das letzte große Hochwasser hat uns gezeigt, dass wir hier einen Schutzwall brauchen. Vom Wassereinbruch waren zuerst die Wächterhäuser betroffen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Müllerstraße endet hier und heist nun 'An den Wächterhäusern'. Dann kommt wieder ein neuer Straßenname 'Amtsbreite' und dort hinten waren die Hafenanlagen der Spedition Oskar Wanckel. Sein gigantisches Silo für alle Arten von Umschlagsgütern steht zwar noch, ist aber dem Verfall geweiht.

Wenn man die Bilder vergleicht kann man kaum glauben, dass das einmal einer der größten und modernsten Hafenanlagen auf der gesamten Elbe war. Michael nennt sein Bild Wanckel Hafen und Silo.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden uns jetzt in der Elbstraße und sehen ein heute eher seltenes Firmenschild mit den Worten 'Brot- Weiss- und Feinbäckerei' 
Übersetzung: Brot ist klar, Weiss = Weißbrot und Brötchen, Feinbäckerei= Kuchen und Torten.

In der Elbstraße Bäcker Ladebeck ist jetzt eine Pension.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir schauen noch einmal kurz in 'Worth'. Sie ist eine kleine Seitengasse von der Elbstraße und wurde so manches mal bei den Hochwassern der Elbe geflutet.   

Eine Wasserstandsmarke befindet sich in der Worth. Friedrich Kahe war dort Materialwarenhändler. Das Hochwasser stand am 23. Februar 1876 bis zum Fensterbrett. Die Bewohner fuhren mit dem Kahn zum Gottesdienst in der Jakobikirche. Dort schwamm das Gestühl im Kirchenschiff herum.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hinter diesen Häusern befinden sich die Reste der ehemaligen Stadtmauer vom Elbtor.

Wir befinden uns noch in der Elbstraße mit der Blickrichtung zum Salzblumenplatz.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das ist die Elbstraße mit entgegengesetzter Blickrichtung zum Markt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind zurück . Unser Ausflug begann an der Adler-Apotheke. Sie wird in dem Bild von der Litfaßsäule verdeckt. Viele Städte erhalten den Charme ihrer Altstadt. Das ist wohl wieder eine Frage des Geldes.

Das neu erbaute Eckhaus Markt 15 an der Einmündung zur Nikolaistr.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dieses Nachher-Bild kann nicht erneut gemacht werden. Durch den Abriss verliert Schönebeck, trotz aller Einsprüche, wieder ein stattliches Bauwerk. Die Fassade passte gut zum Erscheinungsbild vom Rathaus.

Im Haus Markt 2 befanden sich drei Ladenlokale. Das Spezialgeschäft für Haus und Küche von Albert Otto, Buchdruckerei und Verlag Schlüter und die Eisdiele von Ella Stütz. Später waren hier die Ausstellungsräume der Gaswerke. Auch ein Cafébetreiber hatte sein Glück versucht. > Nach der Wende erfolgte nach langem Leerstand der Abriss.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden uns gegenüber dem Rathaus und der Einmündung zur Straße Breiteweg

Rings um den Markt Schönebeck haben sich viele kleine und größere Kaufhäuser und Geschäfte angesiedelt. Um einige zu nennen: Kaufhaus Max Schlesinger, Kaufhaus Ferdinand Bischof, Kaufhaus Reetz & Gröber GmbH, Buchbinderei Walter Linde, Gemischt- Haushaltswaren und Feinkostgeschäft Hermann Gabriel, Messerschmiede Hermann Kilz, Glasermeister Hans Pille,  Eisenwaren, Industriebedarf, Ofen- und Herdhandlung Carl Lode, Lebensmittel Großhandels GmbH Naverma-Haus, Obst- und Gemüsegeschäft Selma Heinrichs, Fahrradhandlung Karl Sandau, Bandagen-Geschäft Karl Dufft, Malermeister Wilhelm Buchholz, Lebensmittel Milch- und Molkereiprodukte Bruno Medrow, Flora-Drogerie Paul Hollborn,  Eisen-Großhandlung und Industriebedarf Ferdinand Lange (später Oswin Schaller), Wirtschaftsartikel und Bürstenwaren Otto Sassenberg. Zu DDR-Zeiten hießen die großen Kaufhäuser: HO Kaufhaus, Damenmoden und Jugendmoden. Nun sind sie aber alle weg.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir verlassen den Markt und befinden uns in der Nikolaistraße. Sie grenzt direkt an den Markt und verdankt ihrem Namen der Nikolai-Kirche, welche hier einmal stand. Links im Bild sehen wir das Polizeirevier. Früher befand sich hier eine Bleiweißfabrik. Rechts die Wartehalle für die Straßenbahn und eine 'Öffentliche'

Straßenbahn Linie 14. Nikolaistraße mit Blick zum Markt

Nach der Straßenbahn fuhren Busse und danach die S-Bahn nach Magdeburg.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hier haben wir noch einmal einen schönen Blick auf das Wartehäuschen in der Nikolaistraße.

Straßenbahnhaltestelle an der ehem. EOS Otto Grotewohl, Übersetzung: EOS= Erweiterte Oberschule, Lernziel 12. Klasse, jetzt Musik- und Volkshochschule

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir blicken uns um und sehen hinter der Sparkasse ein seltsames Haus mit interessanter Geschichte.

In Sichtweite der ehem. Straßenbahnhaltestelle befindet sich das ehemalige Husaren-Casino, später Gartenhaus des Fabrikanten Feodor Siegel, später die Wohnung vom Bürgermeister Dr. Kurt Bauer, später der Kindergarten Streckenweg. Jetzt nach der baulichen Erweiterung das Montessori Kinderhaus. Zu Zeiten des oberen Fotos war an den Bau einer Elbbrücke noch gar nicht zu denken. Es befand sich dort das Firmengelände der Maschinenfabrik Siegel und eine große Grünanlage, der heutige Polizeipark.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir machen einen Abstecher in die Böttcherstraße. Sie hat den Namen, weil sich zu Zeiten von Kaiser Wilhelm hier viele Böttcher niedergelassen hatten, die für die Saline und für den Salztransport Fässer hergestellt haben. Und dort befindet sich ein imposanter Bau.

Die Villa des Chemiefabrikanten Samuel Leberecht Hermann, ist jetzt AOK. Warum beseitigt man denn nur den ganzen Zierrat an so einem Prachtbau? Das war doch ein echter Hingucker in der Böttcherstraße die Hermann-Villa.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und 'Micky' Hennemann hat noch ein interessantes Bild für uns aus der Böttcherstraße. Und das zeigt, dass es nicht immer ein Abriss sein muss.

Das Haus in der Böttcherstraße 32 ist sehr schön geworden. Geht doch !

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sie werden verzeihen, mit der Böttcherstraße sind wir ein wenig vom Weg abgekommen und sind jetzt zurück über den Markt in die Straße Breiteweg abgebogen.

Straßenansicht Breiteweg - Richtung Rathaus. Fast jedes Gebäude in dieser Straße war von größerer Bedeutung, ob Geschäfte, Schulen oder kirchliche Einrichtungen. Leider fielen auch hier viele Gebäude dem Abriss zum Opfer . 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir bleiben noch ein wenig im Breiteweg. Zu dem Straßennamen möchten wir noch eine kleine Bemerkung machen. Es gibt in alten Zeichnungen und Ansichtskarten auch die Schreibweisen Breite Weg oder Breiter Weg. Der Straßenname 'Breiteweg' ist aber korrekt.

Das exquisite Modegeschäft im Breiteweg von Bernhard Ramdohr. Damals wie heute konnte man hier viel Geld ausgeben.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein Bild welches uns traurig macht.

Straßenansicht Breiteweg - Richtung Jakobikirche. In der Baulücke rechts im unteren Bild standen geschichtsträchtige Häuser.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das sind die Gebäude in der heutigen Baulücke

Breiteweg - Höhere Knabenschule, Hauptquartier von Marshall Ney, der von hier aus im Deutsch-Französischen Krieg die Einkesselung von Magdeburg leitete. Quartier von Husaren, zu DDR-Zeiten Pestalozzi-Schule für lernbehinderte Kinder, nach der Wende Leerstand und anschließender Abriss.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gott sei Dank sind auch einige Häuser stehen geblieben

Im Haus Breiteweg 55. befand sich der Gasthof 'Bürgerhaus' und das Zigarren, Zigaretten- und Tabakgeschäft von Hermann Holzapfel.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Breiteweg Nr. 55 - Blick in die Bodengasse.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Breiteweg Ecke Broihansgasse.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Auf der anderen Straßenseite steht ebenfalls ein stattliches Gebäude. 

Früher Amtsgericht, als es das Gerichtsgebäude in der Friedrichstraße noch nicht gab. Durch Platzmangel im Rathaus zogen hier die Ortsteuerkasse, das Armenbüro, das Versicherungsamt und verschiedene Vereine der Jugendpflege ein. Zu DDR-Zeiten Stadthaus (Verwaltung) und Standesamt. Wir machen nachher einen gedanklichen Sprung zu einer anderen Behörde. Schönebeck hatte ein eigenes Finanzamt und zwar links im Rathaus auf dem Markt, mit einem eigenen Eingang, wie auf alten Fotos zu sehen ist. Als dort der Platz eng wurde siedelte das Finanzamt in die Bahnhofstraße 13 um. Doch dazu später.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir marschieren noch ein wenig weiter und auf dem Weg zum Salinekanal an der Barbyer Straße kommen wir hinter der Jakobikirche an der Käthe-Kollwitz-Schule vorbei. Sie hieß natürlich nicht immer so.

'Micky', was machst du denn da auf dem Schulhof? Ach so, diese Schule war früher die 'Höhere Mädchenschule' und der Ort war damals für die Jungs tabu. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und weiter geht es bis kurz vor dem Ende vom Breiteweg. Die Straße die nach links abbiegt hat einen merkwürdigen Namen: Burgstraße. Oh gab es denn hier eine Burg? Ja. Sie wurde mehrfach belagert, auch erobert und hatte im Laufe der Zeit verschieden weltliche und kirchliche Besitzer. Aber zu Schluss wurde sie von den Kaiserlichen Truppen abgebrannt und gänzlich zerstört. Zum Trost gab es zu DDR-Zeiten in dieser Straße noch die Gaststätte mit dem Namen 'Burgschänke'. Die Burgschänke überlebte aber die Wende nicht.   

Das ist der Blick vom Breiteweg in die Burgstraße. Die Burg stand rechts von der weißen Giebelwand. Dort befand sich damals der Cokturhof  mit dem Verwaltungsgebäude der Königlich Preußischen Saline. Später waren es die Büros verschiedener SED-Funktionäre. Nach der Wende waren hier vorübergehend das Landratsamt, die Kfz-Zulassungsstelle und ein Bürgerbüro ansässig.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Da wir gerade in der Nähe sind, werfen wir mal einen Blick in die Felgeleber Str.

Das Haus vom Friseur Hans Zschäck hat die Abrisswelle überstanden, die ehemalige Gaststätte und das Lebensmittelgeschäft von Paul Henneberg dahinter leider nicht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

An der Kreuzung zur Felgeleber Straße endet der Straßenname Breiteweg und es geht weiter als Barbyer Straße. Links stand die Burg und rechts eines der 3 Stadttore, das Barbyer Tor. Zwischen der Barbyer Straße und der Elbe liegt ein großes Gelände. Die Saline. Hier wurden in mit Kupfer beschlagenen riesigen Pfannen aus der Salzsohle das Salz gesiedet, welches dann in den Magazinen gelagert, verpackt und im Salinekanal auf Lastkähne verladen wurde.  

Es ist nicht mehr viel übrig geblieben von der Schönebecker Salzindustrie und den Gebäuden der Königlich Preußischen Saline. Ein kleines bisschen im Bild ist noch die Gaststätte 'Zur goldenen Sonne' zu sehen. Da gab es ein wunderbares Gulasch. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind von der Barbyer Straße aus zum Salinekanal gegangen und sind erst mal von dem was davon übrig geblieben ist entsetzt. Das muss früher eine tolle Zeit gewesen sein. Wagonweise wurde das Salz der Königlich Preußischen Saline verladen. Zum Teil fuhren die Kähne bis nach Hamburg und das Schönebecker Steinsalz wurde sogar bis nach Übersee verschifft, wie gesagt, damals... 

Kaum zu glauben. So eine Hafenanlage überlässt man nicht einfach dem Wildwuchs, oder doch? Na eine Tierart fühlt sich jetzt hier richtig wohl. Der Elbebiber ist wieder da und hat am Ufer seine Burg gebaut.  

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind immer noch auf dem Weg Richtung Barby. Am Stadtrand erstreckt sich ein großes Industriegelände. In den 1930er Jahren bis April 1945 standen hier die Werkhallen der Junkers-Motorenwerke. Es muss erwähnt werden dass hier Häftlinge vom KZ-Außenlager Julius Zwangsarbeit leisten mussten. Doch nun zu den Bildern. Das Traktorenwerk II stellte neben dem ZT300 (Zugtraktor 300) auch Mäh-Häcksler für den gesamten Ostblock her. Ach dieses Traktorenwerk fiel der Treuhand zum Opfer und wurde wie es so schön heist 'abgewickelt'

Nun haben sich auf dem gesamten früheren Areal Barbyer Str. TWS mehrere größere und Mittelständische Unternehmen angesiedelt. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bahnhofstraße früheres Finanzamt, war zu DDR-Zeiten SED-Kreisleitung,  jetzt eine Einrichtung der Stadtverwaltung 'Kinder- und Jugendbüro Piranha'

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir bleiben noch einen kleinen Moment in der Bahnhofstraße.

Die alten Häuser der Bahnhofstraße wurden zum großen Teil saniert worden und sehen wieder richtig chic aus. Hier wohnten auch einige jüdische Kaufleute. Im Pflaster eingelassene Stolpersteine erinnern an ihren Namen und an ihr Schicksal

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Bahnhofstraße mündet in die Welsleber Straße. An der Kreuzung zur Wilhelm-Hellge-Straße befand sich auch der beliebte Gasthof von Karl Mock

Es gibt ihn nicht mehr, in der Welsleber Straße den Gasthof Zur Eiche, den Zigarrenladen Buch, den Pferdeausspann für die Postkutsche und die Rind- und Schweineschlachterei.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir schwenken nach rechts in die Wilhelm-Hellge-Straße ein. Sie hieß früher nur Wilhelmstraße und gehörte zum Straßendreieck: König-Friedrich-Wilhelm-Straße

Auch heute sieht man noch ein paar ehemalige Kolonisten-Häuser in der Wilhelm-Hellge-Straße. König Friedrich-Wilhelm II. von Preußen beschenkte jeden Neusiedler der in der Saline eine Arbeit annahm mit so einem kleinen Häuschen, zu dem ein Stall und ein kleiner Garten gehörte. Alle Häuser und Grundstücke waren gleich groß und so konnte kein Neid entstehen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wenn wir uns im letzten Drittel der Wilhelm-Hellge-Straße Richtung Bad Salzelmen befinden, kommen wir zur Kreuzung Am Randel. 

1955 war hier am Stadtrand noch Ackerland. Durch den gravierenden Wohnungsmangel in der DDR wurde das Gebiet zur Bebauung freigegeben. Die Plattenbauten im Hintergrund waren zu DDR-Zeiten die Kulisse für die Aufmärsche der Mai-Demonstrationen. Das Gebäude für das 'Betreute Wohnen' entstand erst nach der Wende und ist seit dem komplett ausgebucht. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir gehen jetzt bis zum Ende der Wilhelm-Hellge-Straße und sehen dort ein merkwürdiges Gebäude.

Das Kino Metropol war eines der beiden Kinos von Bad Salzelmen. Aktuell ist der Name: Soziokulturelles Zentrum Treff

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir beamen uns jetzt zurück in die Geschwister-Scholl-Straße. Gegenüber der Villa vom Maschinen-Fabrikanten Feodor Siegel gab es eine legendäres Tanzlokal, in der sich die Schönebecker Jungs und die 'Frohseaner' so manches mal um die Mädchen gestritten haben. Frei nach dem Motto: "Wir treten unsere Hühner alleine". Und das war nicht selten, zur Tür ging man rein und durchs Fenster flog man raus.

Gaststätte und Tanzlokal Tonhalle mit Biergarten und Musikpavillon, nach der Wende Möbellager mit Verkauf, dann Leerstand und schließlich Abriss

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unsere virtuelle Reise geht weiter in Richtung Stadtteil Frohse. Damals befuhr man diese 'Königstraße' noch mit der Pferdebahn.

Bis hinein in die DDR-Zeit wurde die Gaststätte unter dem alten Namen Schwarzer Adler weitergeführt. Das war zum Feierabend immer ein beliebter Stopp auf dem Nachhauseweg. Das änderte sich mit der Wende. Die meisten Betriebe machten zu und die Kundschaft blieb aus.  

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unsere Reise geht weiter auf der Königstraße, Entschuldigung, der Geschwister-Scholl-Straße nach Frohse. Und da kommt uns die Straßenbahn aus Magdeburg entgegen. Das verlief nicht immer reibungslos, denn an der sogenannten 'Ausweiche' hopste die Linie 14 so manches mal aus den Schienen. Das machten sich die  Wirtsleute der Gaststätte 'Zur Ausweiche' zu Nutzen, denn die Fahrgäste der Straßenbahn mussten eine ganze Weile auf den Reparaturtrupp aus Magdeburg warten und kehrten erst einmal ein. So manch einer blieb gleich da. 

Wir steigen ein und fahren zurück von Frohse mit der Linie 14 nach Schönebeck bis zur Haltestelle Nikolaistraße. Dann gehen wir quer über den Marktplatz und schauen mal in die Steinstraße eine der ältesten Straßen von Schönebeck

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hier befinden wir uns jetzt in der Altstadt. Und da hat die Abrissbirne gewaltig zugeschlagen. Es steht kaum noch ein altes Gebäude. Auch diese hier im Bild mussten bis auf das Eckhaus mussten weichen.

Im Moment wird die Häuserlücke in der Steinstraße, in der im Haus Nr. 6 die deportierte Jüdin Frieda Marcuse wohnte, als Parkplatz genutzt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dieses Haus steht auch auf der Liste vom Altstadt-Sanierungsplan.

Man kann es kaum glauben, aber Haus Nr.55 in der Steinstraße war noch vor Kurzem bewohnt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Neben den Geschäften und kleineren Betrieben standen hier die Häuser und Wohnungen der Handwerker, Elbschiffer, Verladearbeiter, Salzwirker und Salinearbeiter usw. 

Nach der Wende veränderte sich das Bild der Steinstraße radikal und in fast jedem Erdgeschoss gab es ein Ladenlokal. Aber nicht Jedes hat bis in die heutige Zeit überlebt. Die neuen Wohnungen sind freundlich und sehr willkommen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir verlassen nun die Altstadt und setzen unsere Reise Richtung Schönebeck-Neustadt fort. Wir beginnen in der Straße am 3. Tor der alten Stadtmauer.

Der Straßenname macht Sinn: Salztor. Dieser Turm war ein Teil der Stadtmauer und  diente lange Zeit als Wohnung des Türmers. Er war im klassischen Sinne der Feuermelder der Stadt. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Blickrichtung Markt, rechte Straßenseite vom Salztor

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Es ist enorm wie viele Geschäfte sich in der kurzen Straße angesiedelt hatten.

Blickrichtung Markt. Salztor linke Straßenseite. Damals fuhr hier noch die Straßenbahn durch. Endstation war die Ausweiche am Kaufhaus von Leo Conitzer.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bevor wir uns in die Salzer Straße begeben, schauen wir einmal in die Tischlerstraße rein.  

Zu Zeiten des oberen Bildes hieß die Knabenschule Teller-Schule. Zu DDR-Zeiten Maxim-Gorki-Schule und nach der Wende Pestalozzi-Schule. Die Turnhalle diente früher den Husaren als Reithalle. Aber damals hieß die Tischlerstraße noch Friedhofstraße.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir stehen an der Kreuzung Salztor / Tischlerstr. und schauen in die Salzer Str. 

Das Gebäude 'Am Bäreneck' in der Salzerstraße war zur Zeit der oberen Aufnahme noch Gaststätte und  nach dem Ausbau des Hauses Café Kaiser. Später zogen verschieden Händler oder Dienstleister mit verschieden Geschäftsideen hier ein. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Eine neuere Aufnahme aus der Salzer Straße zeigt uns den Ursprung des Namens 'Am Bäreneck'

Als Kaiser's Kaffee den Neubau nutzte zierten am untern Fenster ein Bär und am oberen Fenster ein Bienenkorb die Fassade. Dieser Schmuck hatte sogar die Wende überlebt ist nun aber unbemerkt verschwunden.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir schauen jetzt in die Salzer Straße 'Am Bäreneck' vorbei.

Im oberen Bild sind noch gut die Straßenbahnschienen zu erkennen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Weil der 'Salzturm' ein Hingucker ist, haben die Fotografen oft die Salzer Straße in dieser Richtung fotografiert. Und somit laufen wir gedanklich rückwärts. Nun haben wir ein neueres Bild dazwischen geschoben, aber es passt zur Salzer Straße.

Das obere Foto stammt von Erich Lehmann aus den 1950er Jahren. Er steht hier an der Einmündung zur Republikstraße.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bevor es auf der Salzer Straße weitergeht, werfen wir einmal einen Blick in die Republikstraße, die mit Kaiserstraße schon zwei mal den Namen geändert hat.

Das öffentliche Post- und Fernsprech- und Telegrafenamt. Jetzt werden die Räume intern für die Postverteil- und Zustellung genutzt. Und etwas zu futtern gibt es gleich gegenüber im Döner-Imbiss.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir bleiben noch einen Moment in der Kaiserstraße, oder wenn Sie mögen in der Republikstraße.

Wir können das linke Bild nicht deuten. Entweder waren das vor der Reichspost die Postbeamten mit ihren Familien, oder der Nachwuchs für den Postdienst.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Rechts neben der ehemaligen Reichspost befindet sich ein schönes Backsteingebäude.

Das Bild zeigt, um historisch korrekt zu sein, die Mohren-Apotheke

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unser Abstecher führt uns in der Republikstraße zur Hermann-Stiftung.

Der letzte Firmeninhaber der Chemischen Fabrik Hermania, stiftete dieses Krankenhaus der Stadt Schönebeck, aus dem später ein Bankgebäude wurde.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Kompanie kehrt ! Zurück zur Salzer Straße. Wir sind wieder dort, wo wir in die Republikstraße eingebogen sind.

Der Torbogen hat eine besondere Bedeutung. Der Weg führte zum Firmengelände der Spedition Wanckel. Später hatte hier zu DDR-Zeiten die ELG ihren Verkaufs- und Lagerplatz. Übersetzung: ELG = Einkaufs- und Liefer-Genossenschaft. So etwas wie ein Mini-Baumarkt, in dem es viele Artikel gar nicht gab. Es sei denn...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nun sind wir im Rückwärtsgang gute 300m weiter in Richtung Bahnbrückental vorangekommen und befinden uns ungefähr in den 1930er Jahren. Im Gleisbett der Straßenbahn sehen wir die 'Ausweiche' vor dem Kaufhaus von Leo Conitzer

Von der ehemaligen 'Flaniermeile', so wie einmal der Bildhauer Dario Malkowski die Salzer Straße nannte, ist nicht viel übrig geblieben. Aus einem Teil vom Kaufhaus Conitzer ist nach der Wende ein Schuhgeschäft, ein Billigwarenladen und ein Heimtextiliengeschäft geworden. Zwei von ihnen haben aufgegeben.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zum flanieren (das ist die Jugendsprache von damals und bedeutet genussvoll spazieren gehen um gesehen zu werden) brauchte man auch in der Salzer Straße einige Lokalitäten. Zum Beispiel das Hotel Mund, auch noch bekannt als Preußischer Hof, oder wie zu DDR-Zeiten Hotel Salzturm. Früher gepflegte Gastlichkeit mit Biergarten, Konzerthalle und Kegelbahn. 

In den 1980er Jahren hatte das Lokal schon eher den Charakter von einer Mitropa-Gaststätte 2. Klasse. Aber es war ein beliebtes Lokal der algerischen und kubanischen Gastarbeiter. Nach der Wende kam das aus und verschiedene Geschäftsideen von Rossmann-Drogerie bis Asia-Shop und Nagelstudio und Elektrohaushaltsgeräte-Gebrauchtwaren haben sich in den Räumlichkeiten versucht. Schließlich hat es gebrannt und ist zur Zeit unbewohnbar.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir nähern uns dem Ende der Salzer Straße und haben noch einmal einen Blick auf das Kaufhaus Conitzer. Hier koppelte die Straßenbahn ihren Wagon ab, fuhr über das 2. Gleis der Ausweiche drum herum zurück und koppelte den Wagon wieder nach Magdeburg zu fahren. Der Radfahrer befindet sich gerade auf dem 2. Gleis der Ausweiche.

Da die Salzer Straße doch ziemlich schmal ist wurde sie zur Einbahnstraße gemacht und in den Stadtring einbezogen. Im Gegenverkehr haben wir in der neueren Zeit nur noch Fahrradfahrer auf einem gesondert markierten Streifen, der hier noch nicht im Bild von Michael zu sehen ist.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nun sind wir am letzten Bild von der Salzer Straße angelangt​. Wir befinden uns mit dem Rücken zu Bahnbrückental und da kommt für die alten Schönebecker eine Erinnerung hoch.

Da wo jetzt die Autos aus der neugebauten Söker Straße herausfahren stand die beliebte original-italienische Eisdiele Cabatello. Eine Kugel Vanille 10Pf, Fruchteis 15 Pf und Schokoeis 20 Pf und die Kugeln waren sogar größer als heute üblich.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir verlassen nun die Salzer Straße, welche ab der Kreuzung Bahnhofstraße und Köthener Straße Friedrichstraße heist. Wir erinnern uns an das Straßendreieck König-Friedrich-Wilhelmstraße. denn auch hier wurden zu Kaisers Zeiten die kleinen Kolonisten-Häuser gebaut, von denen nur noch ganz wenige stehen. Doch nun sind wir in der DDR-Zeit gelandet. 

Aus dem ursprünglichen Deutschen Haus wurde in der Friedrichstraße das Cafe Zentral. Zu DDR-Zeiten wurde das Lenin-Kulturhaus im Volksmund Kreml genannt. Hier neben einem Kino, dem Veranstaltungssaal auch die beliebte Milchbar mit einer Musukbox. Und wie es im Trend der Wendezeit war, kam auch hier die Abrissbirne. Nun steht an dieser Stelle das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Schönebeck mit dem Bürgerbüro.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gleich rechts daneben  befand sich in der Friedrichstraße Hotel und Gaststätte Goldene Sonne.

Die Schönebecker unserer Generation erinnern sich gerne an das was aus diesem Haus zu DDR-Zeiten geworden ist. Die HO-Gaststätte 'Goldbroiler'. Die besten Brathähnchen die es jemals für mich gab. Jetzt befinden sich hier Büros der Stadtwerke Schönebeck.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und weiter geht es auf der Friedrichstraße zur Einmündung Krausestraße.

Obwohl man sich Mühe gibt, der Glanz ist längst vorbei. Das Wort ist geblieben, den Stadtpark sucht man aber vergebens. Der Saal fasste 4.000 Gäste zu allen möglichen Anlässen. In den Nebenräumen fanden private und Betriebsfeiern statt. Der geräumige Biergarten mit dem Musikpavillon luden zum Verweilen ein und auf dem Sportplatz fand jeden Samstag ein Fußballspiel statt. Und mehrmals im Jahr gastierte ein Zirkus und es standen hier auf dem gesamten Areal Jahrmarktsbuden  und Karussells. Schön war auch die Zeit der Livemusik, als es noch keine Disko gab, in der um 22:00 die Polizei die Alterskontrolle durchgeführt hat. Und wo jetzt die neuen Häuser auf dem ehemaligen Fußballplatz stehen hatten wir Kinder im Winter eine Eisbahn. Wie gesagt, das war früher...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir machen einen großen Sprung Richtung Stadtteil Bad Salzelmen Was nicht heißen soll, dass es nichts Sehenswertes bis zur Einmündung Friedrichstraße - Moskauer Straße gibt.

Hinter den Häusern der Friedrichstraße verläuft der Weberweg. Dahinter gab es einige Gärten und dahinter Ackerland. Dann begann ein gewaltiger Bau-Boom auf dem Gelände und es entstand zu DDR-Zeiten die Plattenbausiedlung Moskauer Straße. Um dorthin eine Zufahrt zu schaffen wurden ein Haus und zwei Garagen abgerissen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind im Stadtteil Bad Salzelmen angekommen und blicken über den Kreisverkehr zurück in die Friedrichstraße, Das kleine Haus rechts im Bild ist die ehemalige Gaststätte 'König von Preußen'. Das Gebäude wurde bis zum Abriss als Kinderhort einer Bad Salzelmener Schule weiter verwendet.

Die Tankstelle, sowie die Häuser lins und rechts davon haben die Wende nicht überstanden und aus dem ehemaligen Adolf Hitler-Platz wurde der Lübschütz-Platz und das ist der Name einer jüdischen Schönebecker Familie.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Von jetzt an wird die Reiseroute kompliziert. Die Örtlichkeiten liegen weit auseinander und wir werden sie so gut es geht präsentieren. Wir gehen die Beschriftung der Fotos alphabetisch durch und wenn wir zu den Bildern Hintergrundwissen haben, schreiben wir einen kleinen Kommentar dazu. Okay? Gegenstimmen?... Keine. Danke, dann machen wir das so. 

Am Gutjahr - 'Gutjahr' ist der Name eines der Solbrunnen zur Salzgewinnung durch die Pfännerschaft, es ist anzunehmen dass er sich hier irgendwo befand 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Am Gutjahr Kreuzung Edelmannstraße - Hier vor der Hufschmiede Flöter stand einer der wenigen öffentlichen Brunnen mit Trinkwasser für die Bürger. Die meisten Brunnen lieferten nur salziges Wasser. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Am Solgraben - Der Solgraben hatte eventuell eine Bedeutung als Teil der Befestigung der Stadtmauer von Groß-Salze. Später war er ein offener Abwassergraben, der aber kanalisiert und abgedeckt wurde.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bäckerstraße - Wir gehen davon aus, dass der Name von der Ansiedlung mehrerer Bäcker aus dem Mittelalter herrührt, denn sie befindet sich in der Nähe des Marktplatzes. Im Hintergrund sehen wir das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Kukirol. Eine Zeit lang war es Sparkasse, jetzt das Beth Schalom-Haus 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bornstraße - Das Bild zeigt uns das ehemalige Gebäude der Reichspost von der Stadt Groß-Salze. Auf dem Grundstück mit der hellgrünen Fassade befand sich einer der Solbrunnen. Er wurde nachdem er nicht mehr ergiebig war zugeschüttet

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die ehemalige Gaststätte Braune Hirsch befand sich an der Chausseestraße, Einmündung Dr. Tolberg-Straße, in der Nähe vom Feuerwehrdepot von Bad Salzelmen. Viele Wanderer die eigentlich zur Bismarckhöhe (Bierer Berg) wollten, haben es nur bis hier her geschafft.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Burghof Herrenhaus - Die ursprüngliche mittelalterliche Burg existiert seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr. An den Gebäuden gab es mit jedem Besitzerwechsel Um-, Aus- und Erweiterungsbauten. So entstand aus einem Flügel der alten Burg das Herrenhaus. Auch die Verwendung der Anlage ist interessant. Wohnsitz mehrerer adliger Familien, Fluchtburg eines Erzbischof von Magdeburg, Not-Lazarett, Zwangsarbeitsanstalt, jetzt christliche Einrichtung der Diakonie 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Edelmannstraße 15 - war eventuell ein Internat

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das St. Georg-Hospital war und ist eine Einrichtung zur Altenpflege. Der Namensgeber war Georg. Er wurde um 280 in Kappadokien, der heutigen Türkei, geboren. Er starb um 300 als Christ den Märtyrertod.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das nächste Bild zeigt uns ein Gebäude in der Edelmannstraße

Dieses Eckhaus Edelmannstraße 43 zeigt das Ladengeschäft von Sattlermeister und Tapezierer Hermann Krühne. Zu DDR-Zeiten war hier der Verkaufsraum vom Fahrradhersteller 'Weltrad'.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit einem Bein stehen wir schon in der Marktstraße, welche heute Pfännerstraße heist. Wir brauchten uns nur umdrehen.

Das kleine Geschäft an der Gabelung Pfännerstr.-Mauerstr. ist samt Wohnhaus verschwunden. Aber zum Trost für die Kunden entstand auf dem durch Abriss der Häuser zwischen Mauerstraße und Ritterstraße gewonnenen Baulands, ein moderner Einkaufsmarkt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Und Michael hat noch ein Bild für uns, dessen Straßenname eindeutig ist.

In der Mauerstraße stehen noch Reste der Mittelalterlichen Stadtbefestigung. Die oberen Meter der Mauer wurden abgetragen und zu anderen Zwecken verwendet. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Bevor wir den Marktplatz betreten, kommen wir an Schadeleber Straße vorbei.

Wir sehen im oberen Bild drei Geschäftshäuser. Lings Margarete Struwe, in der Mitte das Wepnersche Haus, auch 3 Glocken genannt und die Fischzentrale Kolbe

Weil wir und gerade hier an diesem Ort befinden, machen wir machen einen Zeitsprung in die neuere Zeit. Wir wollen das Bild von Michael ja nicht unterschlagen.

Der Standort von diesem Neubau lautet Pfännerstr. Markt. Von uns aus kommt an dieser Stelle kein weiter Kommentar.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Aber vielleicht kann man verstehen, dass die Sehnsucht nach modernen Wohnraum groß war. 

Beides ist Geschichte. Der kleine Laden mit Lebensmittel und Feinkost von Karl Eltze und daneben die Stadt-Apotheke. Ihre erst Erwähnung war 1582. Samuel Lebrecht Hermann, der Begründer der chemischen Werke Hermania, war 1792 der Inhaber der Apotheke. Eine Bemerkung am Rande, er entdeckte das chemische Element Cadmium 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir drehen uns um und sehen auf der anderen Straßenseite ein Gebäude welches auch nicht zu einem altertümlichen Marktplatz gehört.

Wir befinden bei dem oberen Bild in der Zeit des 2. Weltkriegs. Unter den Schautafeln vom Kino Apollo steht geschrieben: Brandbomben sofort bekämpfen. Wollen wir hoffen, dass es so friedlich bleibt wie in dem unteren Bild zu sehen ist. Das Kino wurde Teil eines Restaurants.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir wechseln noch einmal die Straßenseite 

Wir lassen das Bild von der Pfännerstr. Einmündung Bornstraße einfach auf uns wirken. Aus dem Schuhgeschäft ist ein Asia-Shop geworden und der linke Giebel gehört zu einem Grundstück auf dem sich ein im 18. Jahrhundert ein Solbrunnen befand. Jetzt ist hier eine gastronomische Einrichtung.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Fotograf stand bei der vorhergehenden Aufnahme mit dem Rücken vor einem historischen Gebäude

Man vermutet den Ratskeller Salze eigentlich im Rathaus. Da war er im späten Mittelalter auch. Aber durch die Nässe in der Kellergeschoss wurde der neue Ratskeller ebenerdig an einer anderen Stelle errichtet.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Im nächsten Bild sehen wir ein hochmodernes Fortbewegungsmittel. Weder Elektro, Solar, noch Benziner oder Diesel. Einfach Haferantrieb.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wow, das ist ein Komplex

Wir sehen an der Ecke Pfännerstr. - Elmener Str. das Haus vom ehemaligen Konsumverein für Magdeburg und Umgebung.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was zeigt uns das nächste Bild von Michael Hennemann?

Elmener Str. Bäcker Otto hat Michael die Fotos genannt. An der Fassade des Hauses in der Mitte des Bildes ist noch der Namenszug 'Fritz Otto' angebracht. Das war Bäckerhandwerk in langer Tradition.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vor allem die älteren Fotofreunde werden sich jetzt gerne erinnern 

Eine Anlaufstelle um seine Filme entwickeln zu lassen war in der Elmener Str. Drogerie Hein. Wie das neue Bild zeigt, fällt diese Thema auch in die Kategorie: Es war einmal...

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Drogerie Hein befand sich ganz in der Nähe eines größeren Platzes der heute Parkplatz und früher das Firmengelände einer Brauerei war.

Wir befinden uns hier in der Tränkestraße. Als es noch auf dem Platz die Viktoria-Brauerei von dem Eigentümer Carl Morgenstern gab, hätte die Straße auch gut und gerne Getränke-Straße heißen können. Ein Giebel von einem Gebäude ist auf dem oberen Bild noch zu sehen. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir bleiben noch ein wenig in der Region und betrachten ein imposantes Eckhaus mit der Hausnummer 35

Zum Glück hat hier die Abrissbirne gegenüber der Viktoria-Brauerei in der Ecke Pfännerstr.-Tränkestr. nicht zugeschlagen. In dem oberen Foto heißen die Ladeninhaber noch Hugo Gottschalk und Willy Kuhnert, in späteren Zeiten waren unter dem Erker das Büro der Schönebecker Zeitung, daneben das Geschäft von Martha Mahrenholz und rechts von Alme Patzschke. Und es gibt immer noch geschäftliches Treiben.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Pfännerstraße führt an der Johanneskirche vorbei. Wir sehen in der Kirchstr. 2 das Terminierhaus. Hier wohnten Bettelmönche denen ein festes Gebiet zugeteilt war, in dem sie nur betteln durften.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sind kurz vor dem Ende der Pfännerstraße angelangt.

Der Pfännerturm, auch Hexenturm genannt, war einst Teil der Stadtbefestigung vom Groß-Salze

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das nächste Bilderpaar führt uns zu einer Kureinrichtung, durch die Salzelmen den Namenszusatz 'Bad' Salzelmen erworben hat. 

Das Erlenbad musste weichen und an seiner Stelle steht jetzt eine der Reha-Kliniken von dem Klinikbertreiber Graf Waldburg-Zeil.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden uns jetzt am Bahnhof von Bad Salzelmen und sehen die Reste von einem ehemals gigantischen Bauwerk.

Das Gradierwerk war eine Notwendigkeit um den Wasseranteil in der Salzsole durch Verdunstung zu verringern. Zu diesem Zweck wird die Sole auf die Konstruktion gepumpt, so dass es durch die Reisigfüllungen herabrieseln kann. Unter dem Gradierwerk befinden sich die Auffangbehälter aus denen dann in mehreren Zyklen der Vorgang mit dem Hochpumpen und heranrieseln wiederholt wird, bis die Sole die gewünschte Konzentration hat.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir befinden uns hier an der Kreuzung Eggersdorfer Straße / Dr. Tolberg-Straße, die damals noch Kaiserstraße hieß. Nicht verwechseln, in Schönebeck gab es vor der Vereinigung der Städte Frohse-Schönebeck und Groß Salze auch eine Kaiserstraße, die jetzige Republikstraße.

Das obere Bild zeigt das Gradierwerk, als es am Stankt Georg-Hospital begann und noch 1,837 km weiter bis zum Bahnübergang in Richtung  Eggersdorf reichte. Auf dem Fundament steht heute das Erlebnisbad "Solequell"

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir bleiben bei dem Thema Salzgewinnung und schauen uns einmal an, von wo die Salzsole eigentlich her kommt.

Michael beschriftet das Bild mit Gradierwerk 2. Bohrturm. Das ist genau genommen ein Förderturm mit Pumpen und Rohrleitungen. Es gab mehrere dieser Bohrungen um auf Soleadern zu stoßen. Da diese Quellen aber nicht ergiebig waren, wurde auch dieser Turm nach kurzer Betriebsdauer wieder abgebaut.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der Badearzt Dr. Tolberg hatte festgestellt, dass die salzhaltige Luft in der Nähe des Gradierwerkes gesundheitsfördernde Eigenschaften hatte. Er war der Initiator zum Aufbau des Kurbetriebes und zur Gestaltung des Kurparkes. Der Erfolg gab ihm Recht und aus allen Landesteilen reisen die Kurgäste an, um sich in dem Meeresähnlichen Klima zu erholen.

Der Kurpark bot allerlei Zerstreuung für die Kurgäste.  Ein Tennisplatz, ein Musikpavillon am Eingang am Schwanenteich, eine Konzerthalle am Café Bismarck. Die großzügig angelegten Alleen luden zum spazieren ein. Für die Kinder stand ein riesiger beaufsichtigter Spielplatz bereit. Das große Kurhaus und das Restaurant vom Hotel Voigt sorgten für die Verpflegung und Unterkunft der Gäste.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein weiterer beliebter Ort am Rande des Kurparks lag direkt gegenüber vom Schwanenteich. 

In seiner alten Schönheit ist das Unterhaltungshaus erhalten geblieben. Die Besitzer und Funktionen wechselten in schneller Folge. Zur Kaiserzeit und gleich danach fanden hier die Gäste der Kurpatienten Zerstreuung. Nach dem 2. WK Krieg wurden hier Heimatvertriebene unterrichtet, dann war es wieder ein Lokal. Zu DDR-Zeiten war es das Domizil des Kreisverbands der Kleingärtner und Kleintierzüchter. Und schon hatte das Gebäude seinen Namen weg: "Karnickelbar". Nach der Wende wurde es ausschließlich für gastronomische Zwecke genutzt. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hinter dem Unterhaltungshaus befindet sich eine kurze Straße

Wir sehen hier im Bild das Haus von Bäcker Panser in der Idastraße

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wer am Gradierwerk entlang wandern wollte kam an eine  Lichtung mit einem kleinen Pavillon. Der ist jetzt aber leider des Öfteren den Vandalen zum Opfer gefallen.

Wir befinden uns hier im Tannwäldchen, im Volksmund auch Kusswäldchen genannt. Im oberen Bild sieht man sehr gut die jungen Bäume. Was kaum jemand weiß, jeder einzelne Baum im Kurpark, im Tannwäldchen und auf dem gesamten Bierer Berg wurde von den Mitgliedern vom Verschönerungsverein Groß-Salze per Hand und auf eigene Kosten gepflanzt. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Wanderung durch Bad Salzelmen geht gleich zu Ende. Michael hat in seiner Sammlung noch sieben Vergleichsbilder, die wir alle noch gerne zeigen möchten.

Die Luisenstraße ist eine Nebenstraße der Magdeburger Straße.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In dem Gebäude der ehemaligen Fleischerei an der Einmündung Magdeburger Straße zur Welchhausenstraße, befindet sich jetzt die Heizungs- und Sanitärfirma Helmut Mennecke.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die letzten 5 Bilder zeigen noch Motive aus dem Stadtgebiet von Schönebeck.

Zu sehen ist in der Paulstraße die ehemals weltbekannte Firma Narag. Die Heizkessel und Gussheizkörper dieser Eisengießerei wurden weltweit gehandelt und verbaut.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wir sehen hier im Bild die ehemalige Pestalozzi-Schule. Sie war ganz früher die Verbandsschule und beherbergte auch einige Zeit lang unter dem Dach Exponate des jetzigen Heimatmuseums. Seid der DDR-Zeit trägt das Gebäude den Namen Karl-Liebknecht-Schule.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In diesem Bild sehen wir die Rosestraße, die zu DDR-Zeiten den Namen von Johannes R. Becher erhielt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

An der Magdeburger Straße befand sich einst das Areal der Lignose, zu DDR-Zeiten das Sprengstoffwerk Schönebeck. Hier wurden früher unter der Leitung des Unternehmers Allendorff Munition, Bergbau- und militärische Sprengstoffe hergestellt.  Zu DDR-Zeiten lebten wir hier auch ziemlich gefährlich, denn die Herstellung von TNT und Nitroglyzerin waren ja auch nicht so ganz ohne. Noch dazu hatten die Sowjets hier ganz in der Nähe, da wo rechts der Funkturm steht, Raketen stationiert.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit dem letzten Foto vom Restaurant auf dem Hummelberg verabschieden wir uns von der Bilderserie mit den Vorher- Nachher-Bildern von Michael (Micky) Hennemann. Herzlichen Dank das wir deine Aufnahmen für unserer Homepage verwenden durften und hoffen, dass unsere Kommentare halbwegs korrekt waren. 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zum Schluss noch ein Wort in eigener Sache. Wenn sie Schreibfehler oder unrichtige Angaben entdeckt haben, lassen Sie es uns wissen. Nutzen Sie dazu bitte unsere Kontaktdaten am Ende der Themenliste. Danke im Voraus.