Shopping Cart
Your Cart is Empty
Quantity:
Subtotal
Taxes
Shipping
Total
There was an error with PayPalClick here to try again
CelebrateThank you for your business!You should be receiving an order confirmation from Paypal shortly.Exit Shopping Cart

Krausestr. 17 Schönebeck 39218 DE

Gräfin und

Graf von Ehrenberg

Infos und Bilder von Schönebeck und Umgebung

Nevernot

PC III - FMA

Kunstvoll gestaltete Rechnungen, Siegel, Annoncen und Etiketten, aber es war einmal

wichtiger Hinweis: Die Seite wir gerade umgestaltet und mit neuen Texten versehen. Bleiben Sie bitte neugierig

Schönebeck war eine sehr bedeutende Stadt. Allein, mit welcher Sorgfalt für sich und die Produkte geworben wurde, hat uns sehr beeindruckt.

Es sind Gott sei Dank noch in Büchereinbänden und anderen Schriftstücken Abbildungen erhalten geblieben, von denen wir Ihnen gerne einige schönen Grafiken zeigen möchten. Obwohl manche in den Jahren schon reichlich verblasst sind, denken wir, dass sich die Präsentation doch lohnt. Besonders interessant sind die Ausführungen vom Stadtsekretär Freerking.

Die Serie zeigt auch die Traueranzeigen zum Tod von Albert Schildener. Er war Ritter, Ehrenbürger, Kaufmann, 35 Jahre lang Bürgermeister von Schönebeck, 30 Jahre Mitglied im Magistrat und 29 Jahre im Gemeindekirchenrat.

Eine Bilderserie aus dem Jahr 1902 zeigt Werbeanzeigen welche in der Festschrift zur 100-Jahrfeier vom königlichen Kurbad Elmen eingebunden sind.

Ein Buch wurde vom Badearzt Dr. med. Fricke geschrieben und kostete 2 Mark. Wer so viel nicht ausgeben wollte, konnte die Festausgabe als Broschüre für 80 Pf kaufen.

Besonderen Dank möchten wir Frau Waltraud Jäger für die Nutzung von Dokumenten aus dem Nachlass von der Reeder-Familie Enger, der Spedition Wanckel und dem Fotografen Otto Nilius aussprechen. Ebenso Herrn Bernhard Hohmann und Michael (Micky) Hennemann für das Überlassen von Firmenwerbe-Anzeigen aus dem Raum Schönebeck und Herrn Dr. med. Hoepffner für die Einblicke in die Geschichte zum Haus Breiteweg 63 seiner Vorfahren.

"Das Speditions- und Elbschifffahrts-Kontor A.G. Schönebeck a. E. ist eine der größten Speditions-Firmen der Provinz Sachsen. Die ausgedehnten Lagerplätze unmittelbar an der Elbe und in nächster Nähe des Güterbahnhofs dienen vornehmlich dem direkten Umschlagverkehr vom Schiff zur Bahn und umgekehrt. Dem Absatz von Getreide, Futter und Düngemittel, sowie in Kohlen und sonstige Brennmaterialien in Schönebeck und Umgebung dienen die an der Salzerstraße liegende Produktionsabteilung und die Kohlenkontore in der Baderstraße und und am Streckenweg.
Zahlreiche Speicher können hunderttausende von Zentnern aufnehmen, ein Gewirr von Eisenbahngleisen, wie es größer und verschlungenen nicht auf einem Güterbahnhofe sein kann, führt zu den Speichern und Schuppen und an die verschiedenen Häfen. Drei eigene Rangiermaschinen bewältigen den Verkehr, von dem man sich erst ein ungefähres Bild machen kann, wenn man erfährt, dass die Eisenbahn fast täglich bis zu 200 beladene Eisenbahnwagen stellen muss, ohne die Wagen die wieder beladen werden. 
In den Häfen (Schönebeck) liegen durchschnittlich 20 Kähne, die be- und entladen werden.
Außer dem eigenem Elbvorland hat das Speditions-Kontor noch den sogenannten Städtischen Lagerplatz und ein weiteres Städtisches Vorland von der Stadt erpachtet.
Ein eigener Schiffspark unterstützt den Umschlagverkehr und Handel der Firma. Im Export nach Hamburg, Lübeck und Stettin werden hauptsächlich Salze und Salzfabrikate aller Art, Zucker, Getreide, und sonstige Landesprodukte, ferner Gips, Spat usw., im Import von Hamburg, Lübeck etc. Düngemittel, Futterartikel, Getreide, Roheisen, Heringe, Phosphate, Schwefelkies und alle Arten Stückgüter verladen."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

20er Jahre Kukirol Hühneraugenpflaster

20er Jahre Kukirol Einlegesohle


20er Jahre Kukirol Fußbad

20er Jahre Kukirol-Kur

20er Jahre Kukirol Hühneraugen-Pflaster

20er Jahre Kukirol-Kur

20er Jahre Kukirol-Rechnung

20er Jahre Kukirol Streupuder

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In Handarbeit werden die Fahrradrahmen montiert. Weltneuheit: Das Hartlötverfahren

Einer der Inhaber der Firma war der vielseitige Unternehmer Gustav Hoyer (Besitzer der Villa Carlshall). Zusammen mit seinem Geschäftspartner Herrn Glahn leiteten sie die Firma Metall-Industrie Schönebeck A.G.

Hier wurde der Freilauf und der Rücktrittbremse entwickelt, welches bei allen Fahrrädern auf der ganzen Welt Anwendung findet.

"Eine ganze Anzahl zur Eisenindustrie gehöriger Fabriken sind in den Gemeinden Schönebeck und Groß Salze vertreten. Zunächst nennen wir die Metall-Industrie A. G. die sich in der Friedrichstraße befindet die sich hauptsächlich mit der Fabrikation von Fahrrädern - Marke Weltrad, sowie Schreibmaschinen, Musikautomaten, Haushaltungsmaschinen, Schaufenster-Dekorationsartikel usw. beschäftigt"
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Einladung zum 50-jährigen Jubiläum

20 Pfennig Wertmarke für den "Haustrunk"

" Eines der größten Unternehmen ist unstrittig die Kaiserbrauerei von A. & W. Allendorff auf dem Hummelberge. Die Brauerei ist seit 1810, wo sie sich zunächst in der Steinstraße befand, im Besitz der Familie Allendorff. 1836 übernahmen die Gebrüder August und Wilhelm das Geschäft, das sie bedeutend erweiterten. 1870 ging die Brauerei auf die beiden Söhne Wilhelms, Paul und Otto über. Diese bauten auf dem Hummelberge eine neue Brauerei, der sie den Namen "Kaiserbrauerei" gaben. Unter der tatkräftigen Leitung der beiden Brüden gedieh das Unternehmen ausgezeichnet; so wurde eine eigene Dampfziegelei errichtet, dann nach Erweiterung des landwirtschaftlichen Betriebes die Zuckerfabrik Klepzig bei Köthen erworben, später die Domäne Gottesgnaden usw."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

Auch zu DDR-Zeiten wurden in der Brauerei bis zum Abriss der Gebäude Bier gebraut. Hier einige Etiketten aus dem Angebot vom Getränkekombinat Magdeburg, Betriebsteil VEB Brauerei- und Malzfabrik Schönebeck. Die Auswahl der Etiketten ist unvollständig. Vielleicht können Sie uns mit weiteren Abbildungen unterstützen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Endlich ist die Errichtung der auf dem Hummelberge gelegenen Sprengstoff-Fabrik von großer Bedeutung für das Werk, das dadurch Weltruf erlangte.

1901 starb der Mitinhaber der Firma Paul Allendorff (Stadtrat in Schönebeck), die nunmehr bis zu dem im September 1912 erfolgten Tode von dem Geheimen Kommerzienrat Otto Allendorff allein geleitet wurde. Die jetzigen Inhaber sind die Söhne Ottos, Wilhelm und Otto Allendorff."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Kleingeld-Ersatzmarken für Einkäufe innerhalb des Betriebsgeländes

"Der Fabrikation von Jagd- und Militär-Munition deinen die Betriebe der Zündhütchen- und Patronenfabrik von Sellier & Bellot zu Schönebeck und Groß Salze. Die Stammfirma, welche seit 1829 in Schönebeck besteht, befindet sich in Prag. 1874 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Bald darauf wurde in der Gemarkung Groß Salze ein ungefähr 20 Morgen großes Gelände erworben und zur Anlage der Abteilung für Zündsätze hergerichtet."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Hochbedeutsam für die gesamte Zuckerindustrie und Landwirtschaft muss das Jahr 1893 angesehen werden in welchem als erste unsere Fabrik bahnbrechend Melassefutter fabrizierte und in den Handel brachte. Für die Rüben-Zucker-Melasse wurde ein neuer Absatz geschaffen, welcher bald ungeahnte Quantitäten umfasste, wodurch sich der Wert der Melasse außerordentlich hob, zu Gunsten der Landwirtschaft.

Noch heute muss die Firma Lüdemann & Jaeckel als führende Fabrik der Branche angesehen werden, welche trotzt der inzwischen entstandenen enormen Konkurrenz ständig den Absatz erhöhen konnte."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Firma Fr. Karnbach, Dachpappenfabrik wurde gegründet im Jahr 1880. Der Inhaber war früher nur Dachdeckermeister, das Geschäft gestaltete sich im Laufe der Jahre durch das Heranwachsen der Söhne aber immer größer und umfangreicher. Außer der Dachpappenfabrikation (1886) betreibt die Firma auch heute noch Dachdeckerei. Zur Eindeckung werden sämtliche Materialien verwandt. Spezialität ist: Doppellagiges Pappdach, dauerhafte Kiespappdächer unter 10-jähriger Garantie ohne Anstrich Derartige, wie auch andere Eindeckungen werden insbesondere für königliche Behörden, aber auch für viele andere und große Fabriken etc. ausgeführt. Vielseitig ist auch der Gewerbebetrieb in Tiefbau-Unternehmungen (Straßenpflasterung, Kanalisierung, sowie alle anderen vorkommenden Erdarbeiten. (...) Am hiesigen Brückenbau ist die Firma fast in allen Bauperioden beteiligt gewesen, so beim Anschütten der Rampen, bei den Isolierabdeckungen, auch der Brücke wurde von ihr ausgeführt."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Das Speditionsgeschäft der Firma Wilhelm Stitterich, Inhaber Kurt Volk, Steinstraße 54, übernimmt Möbeltransporte nach und von allen Richtungen mit Bahn oder Fuhrwerk. Elegante Landauer zu allen Gelegenheiten, Kremser und Lastfuhrwerke stehen zur Verfügung. Die Firma übernimmt auch Verpackung von Glas und Porzellan, sowie die Aufbewahrung von Möbel und Gütern aller Art. Seit langen Jahren Spediteur der Königlich Preußischen Staatsbahn genießt die Firma allseitiges Vertrauen."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Schönebecker Spiritus-Fabrik Gustav Fuhrmann & Co. zu Magdeburg betreibt auch die Melasse-Futter-Fabrikation. Die Zahl der von ihr beschäftigten Arbeiter beträgt durchschnittlich 30"
In den Jahren 1887 und 1888 fielen die Rohmelassepreise infolge starker Zollerhöhungen Frankreichs und einiger anderer Staaten auf so enorm niedrigen Stand , dass man in interessierten Kreisen  nach einer weiteren Verwertung dieses Abfallproduktes der Zuckerfabriken zu suchen begann. Zunächst entstanden, trotz des gesetzlichen Schutzes nur die bislang bestehenden Brennereien durch die sogenannte 'Liebesgabe' mehrere größere Melasse-Brennereien, unter denen sich auch die in Schönebeck gelegene Fabrik unter der Firma Gustav Fuhrmann sen. & Co., Schönebecker Spiritusfabrik in Magdeburg befand.
Schon wenige Jahre später fand jedoch die Rohmelasse einen außerordentlichen großen Absatz in den Entzuckerungen und der Verfütterung. Die Preise stiegen erheblich, sodass die Melassepreise nicht mehr mit den Spirituspreisen in Einklang zu bringen waren und das Unternehmen jahrelang stilllegten., zumal auch alle Bemühungen zur Erteilung einer gesetzlichen Gleichstellung mit den älteren Brennereien scheiterten. 
Im Jahre 1900, nachdem sich das Melassefutter als gutes Viehfutter immer mehr eingeführt hatte, wurde auch in der Schönebecker Fabrik die Melassefutter-Fabrikation eingeführt, da die Vorbedingungen für eine solche Anlage, wie große Rohmelasse-Bassins, Anschlussgleis etc. schon vorhanden waren. Seitdem ist dieser Betriebszweig von Jahr zu Jahr mehr ausgedehnt. 
Durch die neuen gesetzlichen Maßnahmen (Aufhebung der Liebesgabe) ist auch für die Spiritusfabrikation eine Besserung der Lage eingetreten, sodass auch dieser Betriebszweig wieder aufgenommen werden konnte.
Der Gründer des Unternehmens, Herr Gustav Fuhrmann sen., verstarb im Dezember 1911 und hinterließ die Fabrik seinen beiden Söhnen.
Um eine weitere Ausdehnung der Melassefutter-Fabrikation zu ermöglichen, da die Fracht für diese Artikel eine große Rolle spielt, erwarben die Gebrüder Fuhrmann in Gemeinschaft mit dem langjährigen Mitarbeiter, seit der Aufnahme der Futtermelasse-Fabrikation, Herrn Schmalfuß, zwei weitere Fabriken, welche in Neubrandenburg in Mecklenburg und in Heinebach, Bezirk Kassel, liegen. 

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Seit dem Jahre 1900 besteht in Schönebeck in nächster Nähe der Königlichen Saline die Sächsisch-Thüringische -Portland-Cementfabrik Prüssing & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die Rohprodukte zur Bereitung des Zements werden in den der Firma gehörenden Steinbrüchen zu Förderstedt und bei Nienburg a.S. gewonnen, von Förderstedt per Waggon und von Nienburg per Kahn nach Schönebeck bezogen und aus den Kähnen durch zwei Drahtseilbahnen vom Salinekanal nach der Fabrik geschafft. Eisenbahnanschluss ist ebenfalls vorhanden. 
Beschäftigt werden ungefähr 500 Arbeiter. Leiter der Fabrik ist Dr. Prüssing, der gleichzeitig der Erbauer derselben ist. Das Absatzgebiet ist das Inland und Ausland. Von der Gesamtproduktion von jährlich 500.00 Fass Portland-Cement a. 170 kg netto bleiben 2/3 im Inland, während ein Drittel ins Ausland versandt wird und zwar nach allen Weltteilen."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Firma Wilhelm Hoepffner in Schönebeck Breiteweg besitzt eine Dampf-Korn-Branntweinbrennerei, Großdestilation und Essigfabrik."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920
Durch einen Schriftverkehr mit dem Urenkel von Wilhelm Hoepffner, Herrn Dr. med. Wolfgang Hoepffner, haben wir erfahren, dass das 1.200 m² große Grundstück mit den ehemaligen Firmengebäuden und dem Wohnhaus 1992 verkauft wurde. Es folgten Vandalismus durch Mietnomaden im hinteren Teil des Grundstücks und Leerstand. Inzwischen hat das Areal einen neuen Besitzer. 

Quelle: Dr. med. Wolfgang Hoepffner

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Seit 1900 besteht in Groß Salze eine Zweigniederlassung der seit 1812 bestehenden Kaffee-Surrogatfabrik von Georg Joseph Scheuer in Fürth Bayern. Die hiesige Fabrik beschäftigt etwa 120 Arbeiter und verarbeitet jährlich bis 100.000 Zentner Zichorienwurzeln zu dem von ihr erfundenen Doppel-Ritter-Kaffee-Zusatz."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Frohser Dampfmühle wurde im Jahre 1858 erbaut und ging im Jahr 1873 in den Besitz von Ferdinand Deißner über, nachdem sie mehrfach den Besitzer gewechselt hatte. Die Mühle wurde im Jahr 1876 mit einer neuen Dampfmaschine versehen und 1885 vollkommen umgebaut. Im Jahre 1901 brannte sie völlig ab. Sie wurde neu aufgebaut, mit den besten Müllerei-Maschinen und einer modernen 250 PS Dampfmaschine versehen. Eine weitere Verbesserung und Vergrößerung der Mühle fand im Sommer 1912 statt, sodass die selbe jetzt 800 Zentner Roggen und 800 Zentner Weizen in 24 Stunden verarbeitet. Die Mühle ist heute eine der größten und besteingerichteten der Provinz und bezüglich ihrer Fabrikate vollkommen auf der Höhe der Zeit."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Firma Gebrüder Hartmann wurde 1871 in Magdeburg als Blechwarenfabrik gegründet. 1881 wurde die Fabrik nach Schönebeck a.E., Steinstraße 6 verlegt. Als das Emaille Geschirr aufkam, trat die Fabrikation in den Hintergrund und die Firma legte sich auf den Handel mit emaillierten Waren. Heute hat sich das Engros-Geschäft aus kleinen Anfängen sehr bedeutend entwickelt und die Firma zählt jetzt zu den leistungsfähigsten Geschäften dieser Branche in Mitteldeutschland."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Steinzeug und Tonwarenfabrik von Franz Gerhardt, Friedrichstraße, ist gegründet im Jahr 1854 und fabriziert Steinzeugwaren für die chemische und verwandte Industrie: als Gefäße, Röhren, Hähne, Kühlschlangen usw. Sie unterhielt außerdem ein Lager von Bitterfelder Steinzeugwaren: Kanalisationsröhren, Viehtröge und Krippenschalen."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Adolf Konin & Co. Schönebeck a.E., Inhaber Louis Landecker, ... 

... Geschäftshaus für Putz-, Weiß- Wollwaren- und Wäsche-Konfektion. Der gute Ruf, den das Geschäft seit Jahren genießt, veranlasste es zu mehrmaligen Anbauten und Vergrößerungen. Das Geschäftsprinzip: Gute Qualität zu soliden streng festen Preisen, ist vom kaufenden Publikum stets anerkannt worden. Ganz besonders den Abteilungen Putz-, Wäsche- und Schürzen- Konfektionen wird die größte Aufmerksamkeit entgegengebracht, um den modernen Ansprüchen nach jeder Hinsicht zu genügen."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"An der Elbe gelegen besitzt auch die Firma J. G. Dümling große Lagerplätze. Die Inhaber der Firma sind der 2. Bürgermeister, Geheimer Kommerzienrat Wilhelm Dümel (Ehrenbürger der Stadt Schönebeck) und Fritz Dümling. Zweigniederlassungen unterhält die Firma in Magdeburg und Hamburg, Steinbruchverwaltungen in Gommern, Sörnewitz bei Meißen und Könnern a.S.

Die Firma ist gegründet 1835, verfügt über einen eigenen großen Schiffspark und betreibt hauptsächlich Handel mit den in den eigen Steinbrüchen gewonnenen Steinmaterialien, ferner als Spezialität Grubenhölzer, auch Bauhölzer und Brennholz, daneben sämtliche Brennmaterialien für den Hausbrand und Industrie: Böhmische Braunkohle, Steinkohle, Briketts usw."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Lederfabrik von Christian Kühne, an der Gnadauerstraße 7, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs fabriziert Leder im chromgaren Verfahren. Ihr Absatzgebiet ist ganz Deutschland."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Die Mitteldeutsche Privatbank Aktiengesellschaft wurde im Jahre 1856 unter dem Namen "Magdeburger Privat-Bank" in Magdeburg als Notenbank gegründet und hat sich im Laufe der Zeit zu einem der größten Provinz-Bankinstitute Deutschlands und zwar zum größten der Provinz Sachsen emporgearbeitet. Wärend das Aktienkapital im Jahre 1890, dem letzten Jahr ihrer Tätigkeit als Notenbank, sich auf 3 Mio. Mark belief, beträgt es heute 60 Mio. Mark, wozu noch Reservefonds von 8 Mio. Mark hinzukommen."

Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1902 Park-Gärtner Wimmel
im königl. Solbad Elmen

1902 Parkhotel am Schwanenteich.
Für Damen separate Speisezimmer, Immermannstr. 12

1902 Eggersdorf
Preußischer Hof. Inhaber  H. Körtg
e

1902 Villa Bismarck
Inhaber Robert Schumann, im Kurpark

1902 Villa Elisabeth
Inhaber Fritz Würfel, Immermannstr. 4

1902 Villa Marianne, Immermannstr. 15

Mittagstisch:
1 Person 80 Pfennig,
2 Personen 1,50 Mark,
Vollpension:
Erwachsene 3 Mark 

1902 Möbelhaus Paul Vogt Friedrichstraße 17 a
(Jetzt Einkaufsmarkt Lidl)

1902 Maler und Lackierer
W. Awe, Kaiserstr. 4
(jetzt Republikstraße)

1903 Polizeiverwaltung
Groß Salze. gezeichnet: Allendorff

1903 Herrschaftliche Wohnung zu vermieten. Kronprinzenstraße 5
(jetzt Rudolf-Breitscheid-Straße)

25.06.1903 Todesanzeige Kaufmann und Bürgermeister a.D. Schildener verstorben

25.06.1903 Todesanzeige Kaufmann und Bürgermeister a.D. Schildener verstorben

26.06.1903 Nachruf vom Gemeinde-Kirchenrat

Amtsgericht Schönebeck

H. Hermann Preußischer Notar zu Schönebeck

Königlicher Bohr-Inspektor Schönebeck

Königlich Preußisches Amtsgricht

Königlich Preußische Bohrverwaltung

Königliches Salzamt zu Schönebeck

Polizei Verwaltung zu Schönebeck

Siegel das Magistrats zu Schönebeck

1989 Briefsiegel Magistrat zu Schönebeck

1920er Jahre Arbeits- und Landarmenhaus zu Groß Salze

1920er Jahre Arbeits- und Landarmenhaus zu Groß Salze

1850 Briefsiegel des Magistrats von Groß- Salze

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1923 Hermania-Gutschein über 20 Milliarden Mark

1923 Hermania-Gutschein über 100 Milliarden Mark

"Auf ein mehr als 100-jähriges Bestehen blickt auch die Hermania Aktiengesellschaft, vormals Königlich Preußischen chemische Fabrik zurück. Gegründet 1797 stützte sie sich zunächst auf die Verarbeitung der Abfälle der Saline (Mutterlaugen und Pfannenstein), auf verschiedene in ihnen enthaltenen Salze (besonders Glaubersalz). Aus den Uranfängen entwickelte sich dann die auf der Verarbeitung des Glaubersalzes sich gründende Sodafabrik, die erste ihrer Art in Deutschland. Es gliederte sich später die Fabrikation von Salzsäure, Chlorkalk, Salpetersäure und besonders Schwefelsäure an.
Wärend viele andere chemische Präparate später wieder aufgegeben wurden, bildeten jene noch heute neben Superphosphat die Hauptartikel des inzwischen (1872) von der Saline nach der Gegend zwischen Schönebeck und Frohse an der Elbe verlegten Werkes. (...) Die Arbeiterzahl konnte im Laufe der Zeit dank des Ausbaus des maschinellen Betriebes wesentlich vermindert werden, sodass zurzeit nur ca. 250 Arbeiter beschäftigt werden."
Quelle: Stadtsekretär Freerking um 1920

21.03.1927 Konkurs der Hermania A.G.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Nennenswert sind auch die kleineren Maschinenfabriken von Ferdinand Lange, Gebrüder Eberle (früher Leichtenring), sowie in erster Linie die Metallgießereien von Gebrüder Pinkow, sodann in neuerer Zeit ganz hervorragend entwickelt G. Höpffner Nachf. (Inhaber Paul Schmidt) u.a."

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Von der Metallbranche wechseln wir zur Holzverarbeitung

Alwin Damm, Friedrichstr. 2. Braugerste und Erbsen, Friedrichstr. (jetzt REWE-Parkplatz)




Das Kaufhaus des jüd. Unternehmers am Markt in Schönebeck gibt es nicht mehr. Jetzt steht hier ein Wohn- und Geschäftshaus

NARAG-Heizkessel waren zu der Zeit die Besten und wurden Weltweit verkauft



Feodor Siegel Maschinenfabrik Streckenweg


Die Serie wird fortgesetzt